
Frühling auf Mallorca
Eine Familienreise zwischen
Küste, Bergen und Inselalltag
Mallorca kannte wir bereits von früheren Reisen – doch dieses Mal wollten wir die Insel anders erleben. Nicht nur Sonne tanken und am Pool liegen, sondern tiefer eintauchen: in die kleinen Dörfer, die versteckten Buchten, die Lebensweise der Einheimischen und das echte Mallorca abseits der klassischen Touristenpfade. Und genau daraus wurde eine Reise voller besonderer Momente – zwischen schneebedecktem Deutschland, sonnigen Küstenstraßen und dem Gefühl, auf dieser Insel irgendwie zuhause zu sein.
Unser Abenteuer begann diesmal nicht direkt vor der Haustür, sondern in Memmingen. Obwohl wir eigentlich aus Lotte kommen, verbanden wir die Reise mit einem kleinen Aufenthalt im Allgäu – schließlich stand für mich wenige Tage später noch ein Event in München an. Das Verrückte daran: Während wir am Flughafen noch zwischen Schnee und dicken Jacken unterwegs waren, empfing uns Mallorca wenige Stunden später mit milder Luft und Palmen.
Als wir spätabends auf der Insel landeten, fühlte sich das fast ein bisschen surreal an. Für die ersten beiden Nächte hatten wir ein Hotel an der Playa de Palma gebucht – perfekt gelegen, um erstmal anzukommen und Palma zu erkunden.
Übersicht
Zwischen Kathedrale, Gassen und mallorquinischem Alltag
Kurven, Kopfsteinpflaster und das wunderschöne Alaró
Familienzeit zwischen Promenade und Leuchtturmromantik
Markttreiben, Buchtenzauber und das echte Mallorca

Zwischen Kathedrale, Gassen und mallorquinischem Alltag
Tag 1-2
Von unserem Hotel aus kamen wir unkompliziert mit dem Bus nach Palma. Gerade mit Kindern war das unglaublich entspannt. Natürlich zog es uns direkt zur berühmten Kathedrale La Seu, die mit ihrer gewaltigen Architektur selbst die Kinder beeindruckte. Rundherum herrschte dieses typische mallorquinische Lebensgefühl: Menschen saßen entspannt in Cafés, Straßenmusiker spielten in den kleinen Gassen und überall duftete es nach Kaffee und frischem Gebäck.




Besonders schön fanden wir die Parkanlage rund um die Kathedrale. Dort konnte man einfach mal innehalten, die Sonne genießen und beobachten, wie die Stadt langsam zum Leben erwacht. Palma hatte zu dieser Jahreszeit genau die richtige Mischung: lebendig, aber noch nicht überlaufen.

Kurven, Kopfsteinpflaster und das wunderschöne Alaró
Tag 3-4
Am 2. April ging es dann weiter ins Tramuntana-Gebirge nach Alaró. Schon die Fahrt dorthin
wurde schnell zum Abenteuer. Die engen Gassen des kleinen Dorfes waren mit unserem Mietwagen
teilweise echte Nervensache – besonders dann, wenn plötzlich Gegenverkehr auftauchte und
gefühlt links und rechts nur noch wenige Zentimeter Platz blieben.
Doch genau das machte den Charme von Alaró aus. Kleine Cafés, Natursteinfassaden, ruhige Plätze und dieses entschleunigte Lebensgefühl, das man auf Mallorca oft erst abseits der Küste findet. Unsere Airbnb-Unterkunft passte perfekt dazu und vermittelte sofort das Gefühl, für ein paar Tage wirklich Teil des Dorflebens zu sein.
Das große Highlight dieser Tage war definitiv unser Ausflug nach Port de Sóller. Schon die Strecke dorthin war traumhaft – vorbei an Bergen, Olivenhainen und unzähligen Fahrradfahrern, die zu dieser Jahreszeit gefühlt die halbe Insel übernommen hatten. Man musste wirklich ständig aufmerksam fahren.
Port de Sóller selbst war einfach wunderschön. Der Hafen, die kleine Bucht und die entspannte Stimmung machten sofort Lust, länger zu bleiben. Weil noch Nebensaison war, konnten wir die Atmosphäre viel intensiver genießen. Wir lagen am Strand, die Kinder spielten am Wasser – und tatsächlich wagten wir sogar den Sprung ins Meer. Frisch? Definitiv. Aber absolut lohnenswert.
Am Abend spazierten wir noch die kleinen Gassen hinauf und wurden mit einem fantastischen Blick über das Meer belohnt. Dieses Licht kurz vor Sonnenuntergang, kombiniert mit den Bergen und dem Hafen, hatte etwas unglaublich Friedliches.




Familienzeit zwischen Promenade und Leuchtturmromantik
Tag 5-7
Nach zwei Nächten in Alaró zog es uns weiter nach Port de Pollença, wo wir mehrere Tage in einem Apartment direkt an der Küste verbrachten. Dieser Ort fühlte sich sofort unglaublich familienfreundlich an. Die lange Promenade, die vielen kleinen Spielplätze und die entspannte Atmosphäre machten es den Kindern leicht, sich sofort wohlzufühlen.
Natürlich durfte ein Ausflug zum Cap de Formentor nicht fehlen. Schon die Fahrt dorthin war spektakulär: enge Straßen, steile Klippen und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das tiefblaue Meer. Obwohl noch keine Hauptsaison war, merkte man bereits, wie beliebt dieser Ort ist.
Am Leuchtturm angekommen, ließen wir uns erstmal Zeit. Wir machten Fotos, genossen die Aussicht und ließen sogar unsere Drohne steigen. Von oben wirkte die Landschaft fast unwirklich – schroffe Felsen, türkisfarbenes Wasser und diese unglaubliche Weite.







Auch die Cala Molins gehörte zu unseren Lieblingsorten dieser Reise. Diese kleinen Buchten mit dem klaren Wasser und den hellen Felsen haben auf Mallorca einfach ihren ganz eigenen Zauber.
Ein besonders schöner Abend führte uns nach Pollença. Von dem bekannten Marktplatz in der Altstadt aus liefen wir die berühmte Treppe hinauf zum Kalvarienberg. Oben angekommen erwartete uns nicht nur eine wunderschöne Aussicht, sondern vor allem Ruhe. Kaum Touristen, kaum Lärm – nur dieses warme Licht des Abends und das Gefühl, gerade einen ganz besonderen Ort entdeckt zu haben.
Markttreiben, Buchtenzauber und das echte Mallorca
Tag 8-9
Unsere letzte Station war Cala d’Or. Dort erwartete uns ein außergewöhnlich schönes Apartment, das fast schon zu schade war, um nur zwei Nächte zu bleiben. Die Region im Südosten fühlte sich nochmal ganz anders an als der Norden der Insel – etwas ruhiger, mediterraner und fast schon karibisch mit ihren kleinen Buchten.



Ein Highlight war definitiv der Markt in Santanyí. Zwischen frischen Lebensmitteln, handgemachten Produkten und kleinen Cafés spürte man sofort diesen besonderen mallorquinischen Flair. Hier ging es nicht nur ums Einkaufen, sondern ums Zusammensein, ums Genießen und ums Leben im Freien.
Die restliche Zeit verbrachten wir in traumhaften Buchten wie der Cala Esmeralda oder der Cala Marçal. Türkisfarbenes Wasser, warme Sonne und entspannte Atmosphäre – genau so stellt man sich Mallorca vor.



Mallorca zeigt sein schönstes Gesicht
Am frühen Morgen des 9. April hieß es dann Abschied nehmen. Wieder ging es zum Flughafen – diesmal jedoch mit vielen neuen Eindrücken und dem Gefühl, Mallorca ein Stück besser verstanden zu haben.
Besonders beeindruckt hat uns, wie lebendig die Insel bereits in der Nebensaison war. Wir hatten fast durchgehend Sonnenschein und perfektes Wetter – obwohl das zu dieser Jahreszeit keineswegs selbstverständlich ist. Gleichzeitig war alles deutlich entspannter als im Hochsommer: weniger überfüllt, weniger hektisch und dadurch viel authentischer.
Vor allem aber blieb uns die Herzlichkeit der Menschen in Erinnerung. Egal ob im Café, auf dem Markt oder im Straßenverkehr – überall begegnete man uns freundlich, gelassen und hilfsbereit.
Diese Reise hat uns einmal mehr gezeigt, dass Mallorca so viel mehr ist als Ballermann und Pauschalurlaub. Die Insel steckt voller wunderschöner Orte, entspannter Lebensweise und echter Wohlfühlmomente – besonders dann, wenn man bereit ist, sie wirklich zu entdecken. 🌴✨
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